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Knappe Niederlage am Samstag

Eine alte Weisheit sagt, dass der Angriff ein Spiel entscheidet, die Deckung jedoch die Meisterschaft. Aus dieser einfachen Sache heraus konnte für unser Team am Samstag im Heimspiel gegen den SSV Rottluff kein Erfolg herausspringen, da mit 22 Toren in Zeiten von schneller Mitte und enormen Tempohandball kein "Blumentopf" zu gewinnen ist. Da können auch die lediglich 23 erhaltenen Tore des Gegners wenig Positives bewirken. Und so gesehen standen unsere Jungs nach Abpfiff verständlicherweise enttäuscht in der Halle.

Dabei kamen wir recht gut in die Begegnung und führten schnell mit 3:0. Doch dann schlichen sich in unser Spiel leider viele, viel zu viele Fehler ein. Wir vergeben 7m und lassen drei/vier Großchancen aus. So laden wir den Gegner ein, ins Spiel zu kommen, was dieser natürlich gern annimmt. Beim 6:6 ist das Spiel ausgeglichen und spätestens beim 7:8 gedreht. Fortan laufen wir ständig einem Rückstand hinterher. Die Deckung bekommt keinen richtigen Zugriff auf das Angriffszentrum der Rottluffer und im Angriff benötigen wir zu viele Chancen für einen eigenen Treffer. Beim 10:12 zur Pause ist dieses knappe Spiel dennoch noch lange nicht entschieden.

Dieses Bild ändert sich auch in Halbzeit zwei nicht wirklich. Gelingt uns der Anschlusstreffer können die Gäste doch den alten Vorsprung wieder herstellen. So pegelt sich unser Rückstand immer bei 1-2 Toren ein, der Ausgleich soll uns jedoch nicht gelingen. Als die Spielzeit immer knapper wird, versuchen wir es auch zu oft mit Einzelaktionen. Beim 17:18 oder 19:20 ist trotzdem noch ein positives Resultat möglich, beim 19:22 kurz vor Schluss dann doch schon eine Vorentscheidung gefallen. Zwar bäumten sie unsere Spieler gegen die drohende Niederlage, mehr als der Anschlusstreffer zum 22:23 gelingt uns aber nicht. So war es wiederum eine 1-Tor-Niederlage in dieser Saison, die am Ende auf der Anzeigetafel stand. Die sechste Niederlage mit diesem knappsten aller Resultate übrigens.

Was bleibt als Fazit dieser Begegnung? Wir haben es, warum auch immer, leider nicht geschafft, die gute Leistung der vorhergehenden Spiele zu konservieren und an diesem Tage auf die Platte zu bringen. Die Deckung hat zwar recht kompakt gestanden, doch im Angriff haben wir zu viele Chancen ausgelassen. Das ist schade, denn es war wesentlich mehr drin. Doch so ist der Sport. Unsere Jungs sollten sich jetzt schnell straffen und den Blick nach vorn richten. Es sind noch 4 Spiele, in denen Punkte zu vergeben sind. Und da sollte unser Anspruch sein, so viele wie möglich davon mitzunehmen.

Und ein positives Momentum gab es dennoch an diesem Tage. Nach Spielschluss informierte Robert die Mannschaft, dass er bald Nachwuchs erwarte, männlichen Nachwuchs. Am Fortbestand es CHC wird also, entgegen allen Unkenrufen, fleißig gearbeitet.

 

Aufstellung:

Daniel Denninger, Sascha Draeger; David Garder (3), Robert Laue, Hagen Ludwig (2), Björn Elsen (1), Daniel Zipplies (2), Sven Gerschler (5), Sven Stölzel (4), Andreas Zollstab, Max Kanter (4), Stefan Staude (1)

 

Bestes Spiel der Saison bringt zwei Auswärtspunkte

Die bisher beste Saisonleistung unserer Mannschaft hat am Samstag zwei Auswärtspunkte gebracht, die so nicht unbedingt vorher zu erwarten waren. Zwar hat unser Team in den letzten Spielen einen richtig guten Lauf, doch reisten wir immerhin zu dem bisher zu Hause noch ungeschlagenem Team von Lok Leipzig-Mitte. Und zudem fehlte mit David Garder der Torgarant der vergangenen Spiele. Aber wie die Mannschaft dann in Leipzig aufgetreten ist, wie sie in der Abwehr gerackert und die gefährlichen Spieler des Gegners wie geplant nahezu abgemeldet hat, das war ein mitreißendes Highlight dieser Saison. Daniel im Tor bot in den ersten 50 min eine überragende Leistung und im Angriff wurde druckvoll, aber auch sicher im Abschluss agiert. Stark!

Wir kommen gut rein ins Spiel und setzen erste Akzente sowohl in Angriff als auch in der Abwehr. Bis zum 6:7 ist die Partie stets offen. Ab Mitte der Halbzeit können wir uns kontinuierlich etwas absetzen. Gründe dafür sind eine sehr präsente Abwehr mit einem Daniel dahinter, der 3-4 hundertprozentige Chancen der Gastgeber hält und eben unser sehr solides Angriffsspiel. So können wir uns mit dem 8:12 erstmalig mit 4 Toren absetzen. Dieser Vorsprung bleibt auch beim 11:15 konstant, bevor die Leipziger mit dem letzten Tor vor der Pause zum 13:16 Halbzeitstand verkürzen können.

Nach der Pause müssen wir dann 10 wacklige Minuten überstehen. Wir verlieren etwas die Ordnung im Angriff, spielen zu statisch und vergeben paar Bälle leichtfertig. Lok Leipzig-Mitte sagt natürlich danke und kann aufschließen (21:22). Aber das Spiel kippt eben nicht. Wir finden uns Stück für Stück wieder rein, sortieren uns neu und besser in der Abwehr und haben dieses Mal auch im Angriff das Glück des Tüchtigen auf unserer Seite, in dem wir halt auch Abpraller vom Leipziger Tor noch unterbringen. Bis zum 27:29 bleibt es so immer bei zwei Toren Vorsprung für uns ( 24:26; 25:27). Aber mit Leidenschaft und Energie, mit nunmehr Sascha im Tor, mit der nötigen Aggressivität und dem entsprechenden Kampfgeist holen wir schlussendlich die beiden Punkte und belohnen uns somit verdient für diese Kraft kostende und spannende Partie. Denn wir gestatten dem Gegner keinen Torerfolg mehr, sondern sind selbst noch zweimal erfolgreich. Beim 27:31 ist die Partie beendet.

Mit diesem Sieg haben wir aus den letzten 4 Partien 7 Punkte geholt. Aber nicht nur das, auch die Art und Weise, wie wir zuletzt wieder aufgetreten sind, macht Hoffnung für die weiteren Begegnungen dieser Saison. Die mannschaftliche Geschlossenheit steht wieder im Vordergrund, dazu eine kampfstarke, robuste Abwehr mit zwei guten Torhütern dahinter und einem Angriff, der überlegter und erfolgreicher den Torerfolg sucht. Alle die, die zum Auswärtstrip nach Leipzig mitgereist waren, haben gesehen, was in solchen Situationen möglich ist. Und unser Punktekonto zeigt es dann schwarz auf weiß.

Danke für dieses Erlebnis am Samstag, Danke Jung´s.

 

Aufstellung:

Daniel Denninger, Sascha Draeger; Robert Laue, Richard Börner, Hagen Ludwig (1), Björn Elsen, Daniel Zipplies (10/6), Sven Gerschler (1), Sven Stölzel (6), Andreas Zollstab (3), Max Kanter (3), Stefan Staude (7)

 
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Nächstes Spiel
Sam, 25. Mär 2017 18:00 Uhr
Verbandsliga Sachsen West
SG CHC
SG CHC
: LVB II
LVB II
Saisonstatistik
Hinspiel 10.09.2016
Verbandsliga Sachsen West
LVB II - SG CHC   35:21
Kurztabelle
  Heim  GesamtAuswärts
  SP+/-
Zwönitz1020:081
HC Glauch/M. II1018:259
Freiberg II916:247
LVB II915:3102
Leipzig-Mitte914:433
Rückmarsdf912:646
SSV Rottluff1010:10-28
8 SG CHC88:819
Lpz/Zwenkau II98:1010
10 Böhlen107:13-8
11 Schneeberg105:15-27
12 Plauen II92:16-41
  SP+/-
Zwönitz1931:7117
HC Glauch/M. II1930:871
Freiberg II1826:1059
LVB II1725:9123
Leipzig-Mitte1922:1612
Rückmarsdf1918:209
Lpz/Zwenkau II1917:2111
SSV Rottluff1916:22-82
Böhlen1915:23-17
10 SG CHC1814:22-9
11 Schneeberg196:32-128
12 Plauen II194:34-166
  SP+/-
HC Glauch/M. II912:612
Zwönitz911:736
LVB II810:621
Freiberg II910:812
Lpz/Zwenkau II109:111
Böhlen98:10-9
Leipzig-Mitte108:12-21
SSV Rottluff96:12-54
9 SG CHC106:14-28
10 Rückmarsdf106:14-37
11 Plauen II102:18-125
12 Schneeberg91:17-101